
HIV assoziierte neurologische Erkrankungen
Diese Spezialsprechstunde richtet sich an alle Patienten mit einer HIV-Erkrankung und damit assoziierten neurologischen Problemen. Die Erkrankungen können direkt mit dem HI-Virus assoziiert sein, wie zum Beispiel Polyneuropathien oder die HIV-assoziierte Enzephalopathie oder aber auch Ausdruck des geschwächten Immunsystems (sogenannte opportunistische Infektionen).
Nach Zuweisung in unsere Ambulanz erfolgen Anamnese, klinisch-neurologische Untersuchung und differentialdiagnostische Überlegungen. Entsprechend der Schwere der Erkrankung ist teilweise eine stationäre Überwachung Diagnostik und Therapie notwendig.
Krankheitsbeispiele und Schlüsselsymptome:
– HIV-assoziierte neurokognitive Defizite:
Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, Störungen der Feinmotorik.
– HIV-Neuropathie:
Gefühlsstörungen, Kribbeln und zum Teil Schmerzen, meist in den Zehen und Füßen beginnend und langsam über Wochen zunehmend.
– HIV-Myelopathie:
Gefühlsstörungen und Lähmungen der Beine, Blasen- und Mastdarmstörungen
– HIV-Myopathie:
Muskelschmerzen, Muskelschwäche, Abnahme der Muskulatur
Im Rahmen der Sprechstunde ist es möglich, Ihnen – falls Sie es wünschen – die Teilnahme an ausgewählten klinischen Studien zu ermöglichen.
Was sollten Sie zu einem Termin mitbringen?
Bitte bringen Sie zu Ihrem Untersuchungstermin einen Überweisungsschein, Ihre Versichertenkarte sowie möglichst alle Arztbriefe, MRT- (Kernspin-) Aufnahmen und Untersuchungsbefunde mit.
Links
www.dnaa.de
www.hiv.net
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