Klinik für Neurologie - Universitätsklinikum Charité
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Standort Charité Benjamin Franklin (Steglitz)

pfeil Station 4A
pfeil Station 4B mit Stroke Unit
pfeil Schlaganfall Magnetresonanz Tomograph
pfeil Ultraschall-Labor
pfeil Klinische Neurophysiologie
pfeil Neurologische Hochschulambulanz – Spezialambulanzen

Station 4A

Allgemeinstation mit 26 Betten

Die stationäre Behandlung umfasst das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen wie

– Meningitiden und virale Meningoenzephalititen (z B HSV-Enzephalitis)

– Weitere Neuroinfektionen (z.B. Neuro-TB, Neuro-Lues, ZNS-Toxoplasmose, Neuro-AIDS)

– Multipler Sklerose und ADEM

– Rheumatologische ZNS-Affektionen wie Neuro-SLE

– Granulomatöse ZNS-Affektionen wie Neurosarkoidose

– Myasthenia gravis

– Guillain-Barré-Syndrom (GBS), CIDP

– Bewegungsstörungen und andere Neurodegenerative Erkrankungen

– Muskelerkrankungen

– Anfallserkrankungen


Station 4B mit Stroke Unit

Die Station 4B ist mit 16 Allgemeinstationären Betten und die Station 04B „Stroke Unit“ mit 25 Betten (incl. 12 Überwachungsplätzen) ausgestattet. Die Schlaganfallstation der Neurologischen Klinik am Standort Benjamin Franklin wird seit 1996 betrieben. Jährlich werden über 900 Schlaganfallpatienten stationär behandelt. Der Campus Benjamin Franklin ist Mitglied im Berliner Schlaganfall Register (BSR) und im Arbeitskreis Schlaganfall Berlin e. V.

Das Spektrum

umfasst überwiegend neurovaskuläre Erkrankungen wie
– Ischämischer Schlaganfall
– Intrazerebrale Blutung
– Subarachnoidalblutung
– Sinusvenenthrombose
– Dissektion
– Vaskulitis
– Post-operatives Monitoring nach Carotis-TEA oder Stenting

Ausstattung und Leistungen

–25 Stroke-Unit-Betten (incl. 12 Überwachungsplätze)

– Multimodales Monitoring an allen Plätzen (Blutdruck, EKG, Oxymetrie, ZVD, Atemfrequenz, Temperatur, invasive Blutdruckmessung)

– Engmaschige klinische neurologische und internistische Verlaufskontrollen

– Durchführung von intravenösen und intraarteriellen Thrombolysen bei Schlaganfall, Hirndrucktherapie, erweiterte Therapie der Spastik durch Botulinumtoxin, Therapie mit Immunsuppressiva, Therapie mit intravenösen Immunglobulinen

– Frühe adjuvante Therapie durch Physiotherapie, Logopädie, Dysphagietraining

– Fachausbildung von Ärzten, Medizinstudenten, Pflegekräften und Physiotherapeuten

– Durchführung und Teilnahme an klinischen Schlaganfallstudien

– Zentrale für Stroke-Telekonsile und telemedizinisch ausgestattete Rettungswagen (im Aufbau)

– Schlaganfall-MRT

Schlaganfall Magnetresonanz Tomograph (3 Tesla-MRT) des Centrums für Schlaganfallforschung neben der Schlaganfallstation im CBF

Im Februar 2008 wurde ein 3 Tesla MRT im Universitätsklinikum Campus Benjamin Franklin mit direkter nähe zur Schlaganfallstation „Stroke Unit“ im 4. Stock in Betrieb genommen. Der neue Tomograph vervollständigt die Möglichkeiten der modernen Diagnostik, die die Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums der Charité Campus Benjamin Franklin für akute Schlaganfallpatienten aus der Rettungsstellen nun bereitstellen kann. Finanziert wird der ca. 2 Millionen Euro teure MAGNETOM TIM Trio vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), sowie dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Durch diese Finanzierung ist es möglich, dass der Tomograph für die klinische Forschung an Schlaganfallpatienten reserviert ist und somit jeder Patient, der mit den Symptomen eines Schlaganfalls in die Klinik kommt, direkt mit der MRT untersucht werden kann. Außerdem ermöglicht das Gerät durch die Nähe zur Station die wiederholte Untersuchung der Patienten. Somit können Therapieeffekte genau analysiert werden und es wird eine genaue Messung der Gehirndurchblutung möglich, ohne die Schlaganfallpatienten durch längere Transporte durch die Klink zu belasten.

Das Ultraschall-Labor am CBF

Im Ultraschall-Labor werden mittels unschädlichem, schmerzfreiem und schnell durchführbarem Ultraschall die Gefäße am Hals und im Kopf untersucht, die das Gehirn mit Blut versorgen. Dabei können vor allem Gefäßverengungen oder auch Gefäßverschlüsse nachgewiesen werden.

Folgende Untersuchungen werden durchgeführt:

– Farbkodierte Duplex-Sonographie (kurz: Duplex oder FKDS) zur Untersuchung der Halsschlagadern

– Farbkodierte transcranielle Duplex-Sonographie (TCCS) zur Untersuchung der Hirnarterien

– „Bubble-Test“ bzw. „HIT-Diagnostik“ zum Nachweis eines Rechts-Links-Shunts

Klinische Neurophysiologie

Zur Funktionsdiagnostik des Nervensystems stehen uns sämtliche Techniken der klinischen Neurophysiologie zur Verfügung. Je nach Krankheitsbild werden Patienten mittels Elektroenzephalographie (EEG), Neurographie, Elektromyographie (EMG) oder evozierten Potentialen (MEP / VEP / AEP / SSEP) untersucht, um exakte Diagnosen und differenzierte Therapien zu erstellen.

Allgemeine neurologische Sprechstunde

Die diagnostische Zuordnung der Symptome eines Patienten zu einer definierten Krankheit kann mitunter schwierig sein, ebenso die Wahl der richtigen Behandlung, wenn sie nur selten durchgeführt wird oder verschiedene therapeutische Alternativen zur Verfügung stehen. Für diese Fälle beraten die Ärzte der Sprechstunde Patienten und überweisende Kollegen bzgl. weiterer Untersuchungs- und / oder Behandlungsschritte. Bei Notwendigkeit der ambulanten oder stationären Weiterbehandlung kooperiert die allgemeine neurologische Sprechstunde eng mit den im Weiteren erläuterten Spezialambulanzen und den neurologischen Stationen der Klinik.

zu den Spezialsprechstunden

Ansprechpartner

Ärztliche Leitung (CBF)
Prof. Dr. med. Heinrich Audebert
Sekretariat: Kerstin Stahlbusch,
Sylvia Smith
Tel. +49 (0)30 8445 – 2277/ 2276
Fax +49 (0)30 8445 – 4264

Geschäftsführender Oberarzt
Prof. Dr. med. Gabriel Curio
Tel. 030 8445 2277
Fax 030 8445 4264

Linie

Station 4A (Allgemeinstation Neurologie)
Oberärzte
Dr. med. Rüdiger Wenzel
Dr. med. Andreas Lüschow
Tel. 030 8445 4406

Stationsleitung
Frau Kaltenbach-Scharf
Frau Nicole Folesky
Tel. 030 8445 2411/ 4406

Notfall-Pieper (24h)
030 8445 64 1550

Arztzimmer
Tel. 030-8445-2409/12

Linie

Station 4B (Schlaganfallstation mit Stroke Unit
Oberärzte
Dr. med. Christian H Nolte
Dr. med. Stefanie Leistner
Tel. 030-8445 2411

Stationsleitung
Frau Kaltenbach-Scharf
Frau Nicole Folesky
Tel. 030 8445 2411/ 4406

Arztzimmer
Tel. 030 8445 2413/ 2264

Aufnahmekoordination
Frau Herta Buchwald
Tel. 030 8445 4406/ 2411

Linie

Schlaganfall-MRT
PD Dr. Jochen B. Fiebach jochen.fiebach@charite.de
Claudia Kunze
C.Kunze@charite.de

Linie

Ultraschall der hirnversorgenden Gefäße
Oberärzte
Dr. Nolte (Ultraschall)
Tel. 030 8445 4439
Fax 030 8445 4264

Sekretariat:
Tel. 030 8445 2277
Fax 030 8445 4264

Linie

Klinische Neurophysiologie
Oberärzte: Prof. Dr. Curio (EEG)
PD Dr. Klostermann (EMG / Neurographie / EP)
Dr. Nolte (Ultraschall)
Tel. 030 8445 2003
Fax 030 8445 4264

Sekretariat:
Tel. 030 8445 2277
Fax 030 8445 4264
Ausbilder EEG: Prof. Dr. Curio
Ausbilder EMG: PD Dr. Klostermann
Ausbilder Ultraschall: Dr. Nolte

Linie

Neurologische Hochschulambulanz
Oberarzt: PD Dr. Fabian Klostermann
Tel. 030 8445 2277
Fax 030 8445 4264

Anmeldung, Terminvergabe:
Tel. 030 8445 2255